Filmfest auf Alsen - Mehr geht nicht

Die Präsentation von Kurzfilmen der Dithmarscher Kunstgriff-Rolle auf Alsen lockt mehr Besucher an als Platz finden.


Freuen sich über einen erneut prall gefüllten Saal beim 11. Kurzfilmfestival auf „Planet Alsen“: Setus Studt und Martina Fluck.

Ein Dokumentarfilm, eine Komödie, ein Animationsfilm, ein experimenteller Spielfilm sowie ein Drama und sogar ein Stummfilm – die Mischung vieler eigenwilliger Beiträge sorgte beim „11. Kurzfilmfestival“ auf „Planet Alsen“ wieder für einen mit 100 Plätzen voll besetzten Saal. Und noch einmal die Hälfte davon musste sogar draußen bleiben. Moderiert von Martina Fluck vom Kurzfilmfestival „Kunstgriffrolle“ aus de Dithmarscher Veranstaltungsreigen Kunstgriff, befassten sich die etwa 20-minütigen Streifen mal ernsthaft, mal humorvoll mit gesellschaftlichen Themen.

„Ich habe 500 Filme gesichtet und darauf geachtet, dass möglichst viele verschiedene Arten vertreten sind“, beschrieb Martina Fluck ihre Auswahl. „Sie lassen sich unter dem größeren Thema ,Werte‘ zusammen fassen.“ Die kamen beim Publikum gut an. Yurena Zamora Soll, die mit ihrer Mutter Christiane Soll da war, bedauerte: „Es ist schade, dass nur so wenige junge Zuschauer hier sind. Dabei wären die Filme auch für sie interessant.“ Renate Erb aus Hamburg, eine frühere Itzehoerin, sagte: „Es ist gut, dass endlich mal Kultur nach Itzehoe kommt.“